Singkreis Bäretswil Bauma

125 Jahre Singkreis Bäretswil Bauma

Wir sind schon eifrig mit den Vorbereitungen des Jubiläums beschäftigt. Im September 2015 wird  eine Uraufführung eines Werks von Peter Roth stattfinden. Konzert Flyer

Weitere Angaben über die drei Konzerte finden Sie unter  aktuelle Projekte

und hier die Festschrift zum Jubiläum


Am 15. Juni 2014 feierte Markus Stucki sein 30-jähriges Dienstjubiläum

Nach dem Gottesdienst in Bauma feierte der Chor seinen Dirigenten. Dazu sind einige Eindrücke in der Fotogallerie zu sehen. Ein Bericht folgt vielleicht noch.


Wer sind wir?

Unser Chor ist wohl die älteste Gruppierung in unserer Kirchgemeinde. 1890 als Kirchenchor gegründet, haben wir uns 1972 als Singkreis Bäretswil-Bauma neu organisiert. Wir sind ein Verein nach Art.60 ZGB und werden aus namhaften Beiträgen der beiden Kirchgemeinden und aus den Mitgliederbeiträgen finanziert. Das Jahresprogramm sieht jeweils je fünf Auftritte in den beiden Kirchgemeinden Bäretswil und Bauma vor.

Was machen wir?

Wir verstehen uns als Dienstorgan der Kirchgemeinde und wirken in den Gottesdiensten und in anderen kirchlichen Anlässen mit. Die Grösse des Chores erlaubt uns, immer wieder auch ein Konzert zu veranstalten. So haben wir im Auftrag der Gönnervereinigung Widmer Zwyssig im November 2011 zum 50 Jahre Jubiläum der Schweizerischen Landeshymne in Bäretswil, Bern, Zürich und Luzern Konzerte durchgeführt. Diese und die Konzerte der letzten Jahre wurden als CD produziert und sind bei uns erhältlich. (Unter CHOR->CD)

Warum engagieren wir uns?

Der Gesang hat gerade auch in der Kirche seit jeher einen grossen Stellenwert. Es ist uns ein Anliegen und eine Freude unserem Glauben mit Liedern Ausdruck zu geben und damit die Gottes­dienste zu bereichern. Auch ist uns wichtig, dass unsere Mitglieder in der Chorgemeinschaft ein Stück Geborgenheit und Freundschaft erleben. Markus Stucki, unser Dirigent, leitet den Chor schon seit Juni 1984 und trägt mit viel Umsicht und Kompetenz die musikalische Hauptverantwortung. Es gelingt ihm immer wieder, einen guten Mix aus traditioneller und neuzeitlicher Kirchen­gesangs­literatur zu finden. Es ist uns dabei ein Anliegen, auf die Wünsche der Pfarr­personen einzugehen um sie so in ihrem Dienst zu unterstützen.

Was wünschen wir uns?

Wir wünschen uns, dass wir auch weiterhin unseren Platz in der Kirchgemeinde haben und so unseren Teil zur gottesdienstlichen Musikvielfalt in unserer Gemeinde beitragen können. Wir möchten auf diese Weise gerade auch den vierstimmigen Gemeindegesang fördern. Wir Oberländer sind ja für einen kräftigen Gemeindegesang bekannt. Auch hoffen wir, dass es uns weiterhin gelingt, unsere Mitmenschen zu erfreuen und sie im Glauben an unseren Herrn Jesus Christus zu ermutigen.

News

Nächster Auftritt

Ort: ref. Kirche Bauma
Datum: 10.07.2016
Zeit: 09:30 - 10:30 Uhr
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Dienstagsgeschichte

Peng! Da lag ich, so lang ich war, auf dem Bahnsteig. Meine Knie schmerzten fürchterlich. Vor mir entschwand die S-Bahn. Mein Versuch, sie mit einem Spurt zu erreichen, war kläglich gescheitert.
Noch ehe ich richtig zu mir kam, war ein freundlicher Mensch an meiner Seite, hob meine Brille auf, half mir beim Aufstehen und führte mich Humpelnden zu einer Bank.
Als der Schmerz etwas nachließ, schaute ich mir meinen Helfer an. Eigentlich sah er nicht sehr Vertrauen erweckend aus: Blasses Gesicht, schwarze Kleidung. Neben mir hörte ich eine Stimme; sie gehörte einer jungen Frau, ebenfalls schwarz gekleidet und mit silbernem Schmuck behängt.

»Grufties«, schoss es mir durch den Kopf, so nennt man doch diese Typen!

»Soll ich Ihnen Wasser holen? Das tut sicher gut! Ich mach es gerne, bestimmt«, sagte die Stimme neben mir. Und: »Geht es besser?« Das war der junge Mann, der mich aufgehoben hatte. Mitleidig betrachtete er mich - ein vor Schmerz ächzendes Häufchen Elend.
Ich nickte. Weniger, weil es stimmte, vielmehr, weil mir diese Anteilnahme gut tat. Sie war mir wichtiger als das angebotene Wasser und die aufgehobene Brille.
»Der Mensch sieht, was vor Augen ist, aber Gott sieht das Herz an«, steht in der Bibel. Vielleicht habe ich damals auch einen Blick in das Herz der beiden jungen Leute werfen dürfen. Auf dem S-Bahnsteig wurde mir jedenfalls klar: Vorurteile sind  meistens Fehlurteile.


                                 Hartmut Handt


Ein Atom zu spalten ist leichter, als ein Vorurteil aus der Welt zu schaffen.
                                   Albert Einstein



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